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Interviews

Nachgefragt

Im Rahmen unserer Initiative "ziemlich beste Assistenten" wurden einige AssistenznehmerInnen wie folgt interviewt und illustriert:

"Wer eine grundzufriedene Andrea Stahmann treffen möchte, muss vor die Tür gehen. Denn frische Luft, ein blauer Himmel und Sonnenschein sind die Dinge, die sie richtig glücklich machen. Freiheit heißt für sie, das tun zu können, was sie will: Unterwegs sein, shoppen gehen, bummeln, Hauptsache draußen. In dieser Hinsicht ist sie ihren beiden Katzen nicht ganz unähnlich. Diese Freiheit könne sie sich ohne einen Pflegedienst wie Futura nicht vorstellen, sagt sie. Bei Futura ist Andrea Stahmann seit August 2000: „Damit bin ich sozusagen Gründungsmitglied“ formuliert sie nicht ohne Stolz. Und als Futura Urgestein ist sie inzwischen auch die Sprecherin der Klienten.
An das Vorher möchte sie sich nur ungern erinnern. „Im Pflegeheim musste ich alles vorher absprechen. Sehr lästig. Auch dass sich die
Pfleger um viele andere kümmern mussten. Jetzt habe ich 12 Stunden am Tag jemanden, der sich persönlich nur um mich kümmert und das schon seit 14 Jahren. Wir verstehen uns inzwischen fast mit einem Augenzwinkern.“ Und mit ihrer Assistentin kann sie auch Reisen unternehmen. Auch das ist ein großes Stück Freiheit, das in einem
Pflegeheim nicht ohne weiteres möglich ist. Wenn es etwas gibt, das sie Menschen mit Handicap raten kann, die noch immer bei ihren Eltern oder einem Heim leben, dann dies: „Sucht euch einen
Pflegedienst und eine eigene Wohnung. Das Lebensgefühl, das ihr so gewinnt, ist den Aufwand auf jeden Fall wert.“
"

Andrea,

Zur Sonne. Zur Freiheit.

Klientin seit: 01.08.2000

"„An meinem ersten Tag wollte ich sofort wieder nach Hause, das war alles so fremd und ungewohnt hier“, sagt Elif Ayar über ihren Start bei Futura. Sie ist dann doch geblieben, eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut hat.
Neben ihren Assistenten ist es auch ihre Familie, die ihr Kraft und Mut gibt, wenn es mal nicht so läuft. „Und die kann ich ja immer besuchen, wenn ich will.“ Elif Ayar hat eine Ausbildung als Fachangestellte für Bürokommunikation in der Tasche. Trotzdem ist es nicht ganz leicht, als Rollstuhlfahrerin einen Job zu bekommen. Fair
geht irgendwie anders!
Barrieren begegnet sie aber auch im Alltag. Sie findet nicht einmal eine Moschee, die rollstuhlgerecht eingerichtet ist. Das findet sie
schlimm, gerade weil ihr Glaube ihr viel bedeutet. Auch, dass man immer noch Vorurteilen begegnet. Zum Beispiel, wenn sie mit ihrer Assistentin beim Arzt ist. „Man spricht immer noch häufig mit der Pflegekraft über meinen Kopf hinweg, obwohl es doch um mich geht!“ Damit will sich die toughe junge Frau nicht abfinden; sie kämpft sich weiter durch das Leben und die Fußgängerzone, wo sie sich im Rollstuhl gegen Passanten durchzusetzen weiß. „Nie aufgeben, Schritt für Schritt weiter machen“, sagt sie sich. Insofern ist es gut, dass sie Ziele hat.
Und sie weiß sehr genau, dass sie diese nur erreichen wird, wenn sie dranbleibt. „Das Wichtigste ist erst einmal ein Job. Dann wird sich das nächste Ziel schon finden.“
"

Elif,

Nie aufgeben!

Klientin seit: 29.07.2013

"Frank Puhlmann ist ein bescheidener Mensch: „Ich bin zufrieden, wenn alles läuft. Und ich mir keinen Kopf um irgendwas machen muss.“ Aber er möchte über sein Leben selbst bestimmen. Insofern ist sein Leben mit seinen Persönlichen Assistenten so, wie er sich das vorstellt. Ganz anders als damals im Pflegeheim. „Das war das genaue Gegenteil. Da wurde über mich bestimmt.
Das kann man mit meinem Leben heute gar nicht vergleichen.“ Seit sieben Jahren ist er nun mit seinen Persönlichen Assistenten zusammen. Und inzwischen sind sie ein eingespieltes Team, mit dem er auch schon auf Teneriffa war. Trotzdem ist er genügsamer Typ, ein perfekter Tag ist für ihn einer ohne Aufregung. „Ich mach’s mir lieber hier daheim gemütlich.“
Trotz aller Bescheidenheit hat er sehr konkrete Vorstellungen, was seine Assistenten angeht. Die müssen eine solide Ausbildung haben und ihren Job extrem gut verstehen. Sie sollten natürlich auch nett sein und stets bereit, ihn zu Partys, auf Konzerte und ins Stadion zu begleiten.
Schließlich sind für ihn als Sportexperten Bundesligaspieltage Pflichttermine, schon weil er mit dem Hausmeister eine Tippgemeinschaft hat.
Seinen Mitmenschen begegnet Frank Puhlmann mit einem gesunden Selbstbewusstsein. Es komme kaum vor, dass er respektlos behandelt werde. Ganz im Gegenteil: „Viele finden es toll, wie ich mein Leben meistere. Die ziehen den Hut vor mir. Ein schönes Gefühl.“
"

Frank,

Lass’ niemals andere über dich bestimmen!

Klient seit: 29.05.2006

"„Das einzige, was ich nicht studieren könnte, ist vielleicht Sport.“ Alles andere traut sich der Informatikstudent Florian Wünsche ganz locker zu.
Und nach seinem Abschluss möchte er noch ein Medizinstudium drauf legen, um dann Neurologe zu werden. Florian Wünsche scheint einen klaren Plan für sein Leben zu haben. Auch Futura fand er nicht zufällig. „Ich habe mir vier Pflegedienste angeschaut, die für mich in Frage kamen. Für Futura hab ich mich entschieden, weil man hier viel Wert darauf legt, dass die Chemie wirklich stimmt.“ Den Unterschied zu der Pflege bei seinen Eltern macht der gebürtige Rügener mit „ein bisschen mehr Freiheit“ fest, was wahrscheinlich daran liegt, dass man auf seine Eltern viel mehr Rücksicht nimmt und seine eigenen Ansprüche eher zurück stellt. Mit Assistenten ist das anders – sie sind täglich 16 Stunden ausschließlich für ihn da und begleiten ihn auch auf den Campus. Florian Wünsche ist aber nicht nur ein Mensch mit einem klaren Ziel, sondern auch voller Neugier.
„Es gibt auf dieser Welt noch so viel zu entdecken und zu erleben. Das treibt mich an,“ bemerkt er auf die Frage, was ihm Kraft und Mut
gibt. Freiheit ist dabei natürlich ein ganz wichtiger Faktor. Schon deswegen bereut er es nicht, von der Ostsee nach Berlin gezogen zu
sein. „Auch wenn es erst einmal viel Arbeit und Aufregung war. Aber es geht nichts über ein eigenes Zuhause – und das Gefühl, autonom über meinen Alltag entscheiden zu können."

Florian,

Freiheit, die Welt zu entdecken!

Klient seit: 09.08.2016

Geprüfte Pflegequalität mehr lesen

 

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