Ihr Pflegenetzwerk in Berlin Spandau     Telefon: 030 / 339 78 78-0
Login

Kontrakturprophylaxe

Kontraktur

Kann sich ein Klient nicht mehr bewegen, ist bewusstlos, gelähmt oder durch Schmerzen zur Schonhaltung gezwungen, kommt es zu sogenannten Kontrakturen. In diesem Fall verkürzen sich Muskeln, Sehnen und Bänder. Bewegungseinschränkungen und Gelenkversteifungen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen, sind die Folge. Sofern nicht schon Spastiken, Gelenkfehlstellungen und Kontrakturen vorliegen, können entsprechende Bewegungsübungen und Lagerungen dafür sorgen, dass alle Gelenke beweglich bleiben. Von Vorteil ist es, stets mit der betreuenden Krankengymnastin oder dem Krankengymnasten Rücksprache zu halten.

 

Einschätzung des Kontraktur-Risikos

Ob ein Kontrakturrisiko erfasst werden muss, entscheidet die zuständige Pflegekasse anhand der Pflegeanamnese.

 

Wie lassen sich Kontrakturen verhindern?

 

1. Bewegungsübungen

Bereits die tägliche Körperpflege gibt Klienten die Möglichkeit, alle gefährdeten Gelenke zu bewegen. In Absprache mit der Krankengymnastin oder dem Krankengymnasten haben Sie drei Möglichkeiten, den Klienten zu mobilisieren.

Passiv: Sofern der Klient nicht mithelfen kann, bewegt die Pflegekraft die gefährdeten Gelenkbereiche zweimal täglich, je fünf- bis achtmal. Wichtig: Die Gelenke mit beiden Händen umfassen und langsam und gleichmäßig bewegen.

Assistiv: Der Klient wirkt aktiv bei den Bewegungsübungen mit. Die Pflegekraft führt die Bewegung, indem sie die Gelenke mit beiden Händne umfasst.

Ressistiv: Der Klient führt die Bewegung gegen einen Widerstand aus.

2. Physiologisch optimale Lagerung

Gelenkregionen, die nicht regelmäßig bewegt werden können, müssen abwechselnd in Streck-, Mittel- und Beugehaltung gelagert werden. Als Maßgabe für die richtige Lagerung dient abgesehen vom ärztlichen Rat das individuelle Empfinden des Klienten. Dies gilt insbesondere bei Gelenkfehlstellungen. Sollte der Klient sich nicht äußern können, ist es ratsam, die Gelenke in die physiologisch beste Lage zu bringen – bei Bedarf mit den nötigen Hilfsmitteln. Die Lagerung darf den Klienten keinesfalls in seiner Bewegung einschränken und muss in kurzen Zeitintervallen immer wieder geändert werden.

Geprüfte Pflegequalität mehr lesen

 

 Siegel AVGSiegel DMSGSiegel AAP

AKTUELLES

alle News
|   14-05-2018   |   |   |   |   |   |   |   |   |
Futura präsentiert sich am Potsdamer Platz

Miteinander Leben

Der Name der Fachmesse zum Thema Pflege und Reha ist fast identisch mit unserem Slogan "Mitten im Leben … mehr lesen
|   15-03-2018   |   |   |   |   |   |   |   |   |
Neuer Schulungsleiter

Der Berliner Rapper Graf Fidi arbeitet jetzt bei Futura.

Den Freunden des Spandauer Pflegenetzwerks ist er schon aus dem Musik-Clip „Mitten im Leben leben“ … mehr lesen
|   07.03.2018   |   |   |   |   |   |   |   |   |
Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zufriedene Mitarbeiter/innen – zufriedene Klienten/innen

Zusammen mit der AOK Nordost führt Futura derzeit ein Betriebliches Gesundheitsmanagement ein. Denn nur … mehr lesen
|   02-01-2018   |   |   |   |   |   |   |   |   |
Remote Control

Der neue Film von Futura Berlin. Jetzt auf unserem Youtube Kanal

  Niemand möchte, dass andere über sie befinden. Gerade Menschen mit Handicap sind hier sehr … mehr lesen
Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie auf der Seite bleiben, stimmen Sie der Nutzung der Cookies zu. In unserer Datenschutzerklärung erfahren Sie mehr.   Akzeptieren