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Entgeltsystematik

Fairer Lohn für gute Leistung

Wie wir die einzelnen Tätigkeiten vergüten, können unsere MitarbeiterInnen dank unserer transparenten Lohnstruktur jederzeit nachvollziehen. Neben einer guten Bezahlung bietet Futura eine Vielzahl zusätzlicher Leistungen wie Sonderzahlungen, Zeitzuschläge und Jubiläumszuwendungen. Damit unsere MitarbeiterInnen weiterhin leistungsgerecht entlohnt werden, haben wir unsere alte Vereinbarung gemäß § 75 Abs. 3 SGB XII mit dem Land Berlin – vertreten durch die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales – aus dem Jahr 2012 nunmehr durch eine Einzelvergütungsvereinbarung mit allen Kassen und dem Senat für den Zeitraum vom 01.10.2018 bis 31.12. 2019 verlängert und eindeutig verbessert. 

Unsere AssistentenInnen werden nunmehr nach TV-L Berlin bezahlt, bei alle anderen

Berufsgruppen orientieren sich die Löhne  in Anlehnung an dem Tarifvertrag des Landes Berlin vom 14.10.2010 Anlage 1 der allgemeinen Tabelle mit Stand vom 01.11.2010 sowie der Anlage 4 KR-Anwendungstabelle mit Stand vom 01.11.2010.

 

Folgende Vereinbarungen sind in unserer Betriebsvereinbarung / Gesamtzusage getroffen:

§ 1 Vertragsparteien und Geltungsbereich

(1)    Die Gesamtzusage wird seitens der Geschäftsführung der Futura GmbH , Ruhlebener Str. 128, 13597 Berlin, vertreten durch die Geschäftsführung, abgegeben.

(2)   Diese Gesamtzusage zur Entgeltsystematik gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei dem Arbeitgeber, die während der Laufzeit der Gesamtzusage in einem befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnis stehen. Ausgeschlossen hiervon sind Auszubildende und Praktikanten. Die Befristung von Arbeitsverträgen wird durch die Gesamtzusage nicht aufgehoben.

(3)   Bezeichnungen für weibliche oder männliche Personen, die in dieser Gesamtzusage verwandt werden, gelten gleichermaßen für Personen des jeweils anderen Geschlechtes, soweit sie nicht geschlechtsspezifisch benutzt werden.

§ 2 Beschäftigungszeit

(1)    Beschäftigungszeit ist die bei dem Arbeitgeber in einem Arbeitsverhältnis zurückgelegte Zeit.

(2)   Erfolgt nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Arbeitgeber ein Wiedereintritt und der Abschluss eines neuen Arbeitsverhältnisses in derselben Funktion, wird bei einer Unterbrechung von längstens sechs Monaten die Berufserfahrung aus dem ersten Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber bei der Stufenzuordnung berücksichtigt. Ausgenommen hiervon sind gesetzlich geregelte Zeiten während eines Beschäftigungsverhältnisses wie Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz, Elternzeit, Urlaubszeiten oder Zeiten einer Arbeitsunfähigkeit.

§ 3 Arbeitszeit

(1)    Die Regelarbeitszeit eines/einer vollzeitbeschäftigten ArbeitnehmerIn beträgt durchschnittlich 39,4 Std. pro Woche. Berechnungsgrundlage für den Stundenlohn ist der Monat mit 169,4 Stunden.

(2)   Persönliche Assistenzleistungen werden bei Tag und bei Nacht, werktags sowie an Sonn- und Feiertagen auf Grundlage von 6 Werktagen pro Woche erbracht (Sechs Tage-Woche).

(3)   Wechselschichten sind wechselnde Arbeitsschichten, in denen ununterbrochen bei Tag und Nacht, werktags, sonntags und feiertags gearbeitet wird.

(4)   Wechselschichtarbeit ist die Arbeit nach einem Schichtplan, der einen regelmäßigen Wechsel der täglichen Arbeitszeit in Wechselschichten vorsieht, bei denen Beschäftigte durchschnittlich längstens nach Ablauf eines Monats erneut zur Nachtschicht herangezogen werden. Nachtschichten sind Arbeitsschichten, die mindestens zwei Stunden Nachtarbeit umfassen.

§ 4 Vergütung und Entgeltgruppen

Die Vergütung ergibt sich aus der Tätigkeit auf Grundlage der Entgeltgruppen.

Die ArbeitnehmerInnen erhalten die in den Entgelttabellen  festgelegte Vergütung pro Stunde entsprechend der Eingruppierung.

E3a

Assistenten/Assistentinnen.

MitarbeiterInnen in der Tätigkeit Büroorganisation I Verwaltung ohne Berufsausbildung.

E4

MitarbeiterInnen der Gruppen 1 bis 3, denen zusätzlich und vorübergehend eine höherwertige Tätigkeit wie z. B. als Sicherheitsbeauftragte/r oder PraxisanleiterInim Rahmen einer befristeten Aufgabe übertragen werden, erhalten für diese Tätigkeit ein Entgelt pro Stunde entsprechend der Anlage 2 Gruppe 4 in ihrer jeweiligen Stufe.

E5

MitarbeiterInnen in der Finanz- und Lohnbuchhaltung u. Assistent/Innen der Geschäftsführung mit einschlägiger drei jähriger Berufsausbildung.

Mitarbeiterinnen in der Büroorganisation und Verwaltung mit drei jähriger Berufsausbildung 

E6

SozialpflegeassistentenInnen

E7

HeilerziehungspflegerInnen

E8

MitarbeiterInnen mit dreijähriger Berufsausbildung als examinierte Pflegekräfte wie Gesundheits- & KrankenpflegerInnen, Gesundheits- & KinderkrankenpflegerInnen und AltenpflegerInnen.

E9

MitarbeiterInnen mit dreijähriger Berufsausbildung als examinierte Pflegefachkräfte und Zusatzqualifikation in der Tätigkeit als Qualitätsmanagementbeauftragte, stellvertretende Pflegedienstleitung oder Einsatzleitung.

E11

MitarbeiteriInnen mit Hochschulabschluss als Sozialarbeiter.

MitarbeiterInnen mit dreijähriger Berufsausbildung als examinierte Pflegefachkräfte und Zusatzqualifikation in der Tätigkeit als Pflegedienstleitung.

 

 

§ 5 Zeitzuschläge

(1)    Zeitzuschläge  werden entsprechend der Vereinbarung in Anlage 1 gezahlt.

(2)   Arbeit an zuschlagsberechtigten Zeiten ist:

        Arbeit an Sonn- und Feiertagen zwischen 0.00 Uhr und 24.00 Uhr

        sowie am 24.12. und 31.12. von 6.00 Uhr bis 24.00 Uhr.

        Samstagsarbeit von 13.00 bis 21.00 Uhr.

        Nachtarbeit zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr.

(3)   Beim Zusammentreffen mehrerer Zeitzuschläge wird nur der jeweils höchste Zeitzuschlag

        gezahlt.

§ 6 Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle

(1)    Bei Arbeitsunfähigkeit gelten die Bestimmungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes.

§ 7 Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit

(1)    Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber bei der Erkrankung von Kindern

ArbeitnehmerInnen haben gemäß § 616 BGB Anspruch auf bezahlte Freistellung, wenn ihr Kind erkrankt, die Notwendigkeit der Betreuung und Pflege durch den/die ArbeitnehmerIn besteht und keine andere im Haushalt lebende Person für die Betreuung zur Verfügung steht.

Der Anspruch auf bezahlte Freistellung durch den Arbeitgeber ist begrenzt auf 5 Arbeitstage/Jahr.

Die bezahlte Freistellung gemäß BGB ist vorrangig vor der unbezahlten Freistellung/Kinderpflege-Krankengeld gemäß § 45 SGB V.

Voraussetzung:   Ärztliche Bescheinigung über Erkrankung des Kindes und dass Betreuung, Pflege des Kindes erforderlich ist.

 

Freistellung bei

a.) Geburt eines Kindes                                                      

     1 Arbeitstag / Kalenderjahr

b.) Eheschließung/Lebenspartnerschaft im Sinne des

     Lebenspartnerschaftsgesetzes                                                                                 

     2 Arbeitstage / Kalenderjahr

c.) Tod des Ehegatten, der Lebenspartnerin eines Kindes oder Elternteils im Sinne des    

     Lebenspartnerschaftsgesetzes                                         

     2 Arbeitstage / Kalenderjahr

d.) schwere Erkrankung eines Angehörigen  (nicht des Kindes), der in demselben Haushalt lebt

     1 Arbeitstag / Kalenderjahr

(2)    Bei Erfüllung allgemeiner staatsbürgerlicher Pflichten nach deutschem Recht besteht der Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts, wenn die Arbeitsbefreiung gesetzlich vorgeschrieben ist und soweit die Pflichten nicht außerhalb der Arbeitszeit, gegebenenfalls nach ihrer Verlegung, wahrgenommen werden können; soweit die Beschäftigten Anspruch auf Ersatz des Entgelts geltend machen können, besteht kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

§ 8 Jubiläumszuwendungen

Alle AssistentInnen und OrganisationsmitarbeiterInnen erhalten nachfolgende Jubiläumszuwendungen:

20 Jähriges Betriebsjubiläum

• Sonderzulage in Höhe von: 260,- Euro

• Sonderurlaub im Jubiläumsjahr von 3 Urlaubstagen.

25 Jährigen Betriebsjubiläum

• Sonderzulage in Höhe von: 150,- Euro

30 Jähriges Betriebsjubiläum

• Sonderzulage in Höhe von: 260,- Euro

• Sonderurlaub im Jubiläumsjahr von 3 Urlaubstagen.

§ 9 Erholungsurlaub

AssistentInnen erhalten ab dem Kalenderjahr 2019 einen Urlaubsanspruch von 30 Werktage Urlaub.

 

§ 10 Rufbereitschaft u. Bereitschaftsdienste

Rufbereitschaft und Bereitschaftsdiensten werden pro Einsatz mit 20.- € pauschal zusätzlich vergütet.

§ 11 Sonderzahlung

Wird durch den Arbeitgeber eine einmalige Sonderzahlung geleistet, ist die Berechnungsgrundlage nicht das individuelle Gehalt, sondern die geleistete Stundenzahl und anteiliger Berücksichtigung einer Teilzeittätigkeit.

Die Auszahlung erfolgt nach folgendem Verteilungsschlüssel

• für Gruppe 1 bis 5 In Höhe von 100 %

• für Gruppe 6 bis 7 in Höhe von 80 %

• ab Gruppe 8 in Höhe von 50 %

§ 12 Qualifizierung

AssistenInnen ohne Basisqualifikation, die vor Abschluss dieser Gesamtzusage bei der Futura GmbH beschäftigt waren, werden bis zum 30.06.2012 entsprechend der organisatorischen Möglichkeit zur Teilnahme an einer 200-Stunden Basisqualifierungsmaßnahme bei einem externen Bildungsträger angemeldet und müssen diese bis 30.06.2013 abgeschlossen haben.

ArbeitnehmerInnen ohne Basisqualifikation, die nach Abschluss dieser Gesamtzusage eingestellt wurden, nehmen die theoretische Basisqualifizierung innerhalb des 1. Tätigkeitsjahrs als Assistent auf und schließen diese spätestens innerhalb des 2. Tätigkeitsjahrs ab.

§ 13 Zeugnis

(1)    Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses haben die Beschäftigten Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis über Art und Dauer ihrer Tätigkeit es muss sich auch auf Führung und Leistung erstrecken (Endzeugnis).

(2)   Aus triftigen Gründen können Beschäftigte auch während des Arbeitsverhältnisses ein Zeugnis verlangen (Zwischenzeugnis).

(3)   Bei bevorstehender Beendigung des Arbeitsverhältnisses können die Beschäftigten ein Zeugnis über Art und Dauer ihrer Tätigkeit verlangen (vorläufiges Zeugnis).

(4)   Die Zeugnisse sind unverzüglich auszustellen.

§ 14 Inkrafttreten und Laufzeit der Gesamtzusage

(1)    Die Gesamtzusage wird zum 01.03.2016 fortgeführt und hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2019.

Geprüfte Pflegequalität mehr lesen

 

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