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Was ist eine Pneumonie?

Unter einer Pneumonie  versteht man eine Entzündung der Lungenflügel durch infektiöse, allergische oder physikalisch-chemische Ursachen. Sie entsteht sehr häufig in Krankenhäusern durch den Kontakt mit Krankheitserregern.

 

Eine Pneumonie kann Gewebsschädigungen durch Gifte, ein schwaches Immunsystem, Mangelernährung, Mangelbelüftung der Lunge, die Aspiration von Erbrochenem oder eine Austrocknung der Atemwegsschleimhaut als Ursache haben. Auch Bettlägerigkeit begünstigt die Entstehung eine Lungenentzündung.

 

Welche Auswirkungen und Folgen hat Pneumonie?

Die Symptome einer typischen Pneumonie, die häufig durch Pneumokokken verursacht sind, entwickeln sich innerhalb von 12 bis 24 Stunden zu einem schweren Krankheitsbild. Die Auswirkungen können hohes Fieber und Schüttelfrost, Husten mit Sekret (eitriges gelbes oder grünes Sputum), Blut im Auswurf, süßlicher Mundgeruch, schnelle und flache Atmung und Rasselgeräusche beim Atmen sein.

 

Was können Klienten gegen Pneumonie tun?

Atemgymnastik

Mit regelmäßiger Atemgymnastikbeugen Sie Pneumonie vor. Dazu zählt: Luftballons aufpusten, Wattebausch oder Tischtennisball über den Tisch pusten. Auch Spezialgeräte aus Röhren und leichten Kugeln können zum Pusten verwendet werden.

Atemtechniken

Sie können ebenfalls verschiedene Atemtechniken einüben. Dazu zählen z.B. die Bauchatmung (Hände auf dem Bauch), die Thoraxatmung (Hände seitlich am Brustkorb) und die Flankenatmung (Hände in die Hüftgegend). Sie sollten dabei zu den Händen atmen.

Techniken der Sekretlockerung

Um im Falle einer Pneumonie sollte das Sekret durch Verflüssigung oder mechanische Reize gelöst werden. Das erreichen Sie durch viel Trinken, feuchtwarme Wickel um den Brustkorb, die Inhalation von Wasserdampf, die Inhalation durch Einreibung (Salbe mit ätherischen Ölen) und schleimlösende Medikamente.

Leichteres Abhusten durch richtige Lagerung

Husten Sie so oft wie möglich ab. Durch Hochlagerung des Oberkörpers oder Sitzen am Bettrand wird das Abhusten erleichtert. Atmen Sie häufig tief ein und wenig aus. Spannen Sie dabei Knie und Gesäßmuskeln an und husten Sie dann zweimal.

 

Die Pneumonieprophylaxe zielt darauf ab, eine Fehlatmung zu beheben, die Lungenflügel ausreichend zu belüften und das  Sekret zu lockern. So wird das Abhusten erleichtert und ein Verschlucken verhindert.

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